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Bahnhofstraße 2
02692 Großpostwitz
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Mehr als 25 Jahre führte Horst Weiß ehrenamtlich im Gebäude der Lessingschule unsere Gemeindebibliothek. Seit dem Jahr 2000 erwarb er einen großen Erfahrungsschatz hinsichtlich des Medienbestandes und konnte in Zusammenarbeit mit der Kreisbibliothek nahezu jeden Leserwunsch erfüllen. Die vielen Jahre brachten für uns gemeinsam stets neue Entwicklungen. Waren zu Beginn seines Wirkens noch Videofilme und Hörspielkassetten die nachgefragtesten Leihartikel, so wurden sie bald von CDs und DVDs verdrängt. Heute fragt selbst diese kaum noch jemand nach. Doch Bücher wurden stets gelesen. Haben wir ein Werk nicht im eigenen kommunalen Bestand, kann durch die Fernleihe trotzdem fast jeder Wunsch bedient werden. Viele Generationen unserer Grundschüler kennen unseren Stammbibliothekar. Bei ihm gab es neben Lesestoff stets auch ein Bonbon zu holen. Mit den erwachsenen Lesern tauschte er sich häufig über Inhalte der Bücher aus, denn er hat in seinen mehr als acht Lebensjahrzehnten ganze Bücherregale gelesen, manchmal mehrmals. Nun, zum Finale seines ehrenamtlichen Wirkens, suchte und fand er eine hochmotivierte Nachfolgerin. Ab Oktober übernimmt Frau Brecht die Bibliothek und sie hat schon einige Ideen, wie nicht nur die gewohnten Angebote weitergeführt werden können, sondern diese auch noch ergänzt, um neue Leser anzusprechen. Kommen Sie also gern jeden Donnerstag von 16.00-18.00 Uhr in die Bibliothek in unserer Lessingschule und lassen sich überraschen, was alles möglich ist. Wir wünschen unserer neuen Bibliothekarin einen gelungenen Start!
Dir, lieber Horst, danke ich im Namen aller, die Dich kennen und schätzen, für die Jahrzehnte guter, verlässlicher und stets sehr angenehmer Zusammenarbeit und wünsche Dir alles Gute!
„Schlüsselübergabe“, meint man, wäre das Gebot der Stunde in einem ganz anderen Sinne nun - nach den letzten Wahlen - auch in den Ländern Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Gar mancher dachte gar, die Zeichen der Zeit sollten nun im Bund verstanden werden. Es sind deshalb wohl nicht so viele, die erwartet hatten, dass der Bundeskanzler als erste Reaktion vor die Presse treten würde, um festzustellen, nötige Reformen erforderten "Rückgrat, Standhaftigkeit und Geduld" und zu ergänzen: "Ich werde das aufbringen, als Parteivorsitzender der CDU und vor allem als Bundeskanzler unseres Landes." Offenbar stehen uns politisch weiterhin turbulente Zeiten bevor.
Für Großpostwitz dürfen wir uns über ein stabilisierendes Momentum freuen. Mit dem September übernahm Frau Pfarrerin Charlotte von Ulmenstein die vakante Pfarrstelle unserer Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde und somit quasi ebenfalls „den Schlüssel“. In einem sehr gut besuchten Einführungsgottesdienst am 06.09.2026 wurde sie von der Kirchgemeinde und vielen Gästen herzlich willkommen geheißen. In der Vergangenheit hat es bei vielen Planungen, Entscheidungen und Veranstaltungen zwischen der politischen Gemeinde und der Kirchgemeinde eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit gegeben. Diese Verbindung möchten wir auch in Zukunft fortsetzen und weiter mit Leben erfüllen. Die Arbeit unserer Verwaltung und des Gemeinderates ist geprägt nicht von politischen Interessen, sondern von Arbeit und Entscheidungen für ein gutes Miteinander der Menschen in unserem Dorf. Das Kirchgemeindeleben ist ein wichtiger Bestandteil unseres Gemeindelebens. Es vermittelt Werte, Gemeinschaft und gibt Heimatgefühl. Ich wünsche unserer neuen Pfarrerin Kraft, Mut, Ausdauer und alles Gute für ihre wichtige neue Aufgabe bei, für, mit und unter uns!
In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 03.09.2026 informierte ich u.a.:
Natürlich gab es auch im September Anlässe, in unserer Gemeinde zusammen zu kommen. So feierte man am 05.09.2026 in Eulowitz ein kleines Teichfest, dass allen die dabei sein konnten, viel Freude bereitete. Am 09.09.2026 lud der AWO-Hort der Lessingschule zu „Großpostwitz trifft sich“ ein und die zahlreichen Gäste nutzten die vielfältigen Angebote gern. Allen Ausrichtern sei hiermit für ihren persönlichen Einsatz vielmals gedankt!
Wir folgten nun schon einer guten Tradition, als wir uns am 17.09.2026 mit Engagierten der Vereine und den Personen/Einrichtungen/Firmen die sich für unsere Gemeinde einbringen, trafen, um das diesjährige Glühweinfest vorzubereiten. Alle sind wieder wirklich motiviert und ich will vorab nur so viel sagen: Lassen Sie sich auch diesmal überraschen!
Vorher jedoch wird ein letztes Mal in diesem Jahr für den 07.10.2026 zu „Großpostwitz trifft sich“ eingeladen. Ausrichter ist das bewährte Doppel des Angelsportverein 92 Großpostwitz/Obergurig e.V. mit dem Männergesangverein Großpostwitz e.V..
Mit den Herbstferien soll dann Start für die Baumaßnahmen zur Errichtung einer Bedarfsampel an der Bushaltestelle Pilgerschänke sein. Vielmals berichtete ich Ihnen über den langen Weg der Instanzen dorthin. Möge dadurch die Querung der Bundesstraße an diesem neuralgischen Punkt künftig sowohl für die Schüler als auch für betagte Passanten sicherer werden.
Optimismus und Beharrlichkeit sind die tragenden Elemente jeglicher kommunalen Aktivität. Die Erreichung jedes Zieles bestärkt uns, diese beiden weiter als Prämisse unseres Handelns zu sehen, denn nur so können wir das Bestmögliche für Sie und uns alle erreichen. Stets geht dies einher mit Ihrem eigenen Mittun, mit Ideen, die Sie uns antragen, aber auch mit Ihrem persönlichen Einsatz für einzelne Vorhaben. Das macht unsere Gemeinde aus.
Nun stehen die ersten Ferien dieses Schuljahres kurz bevor. Deshalb seien allen Kindern und den Familien, denen diese Auszeit ebenfalls vergönnt ist, schöne Herbstferien beschieden.
Ich wünsche Ihnen einen farbenfrohen Herbst!
Ihr Bürgermeister Markus Michauk