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Bahnhofstraße 2
02692 Großpostwitz
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wurden ursprünglich im militärischen Einsatz geworfen, um den Gegner von den Aktivitäten der eigenen Kräfte abzulenken oder diese Aktivitäten eben im „Nebel“ zu verschleiern. Schon lange allerdings spricht man im politischen Kontext ebenfalls davon, eine „Nebelkerze zu werfen“, wenn man von unbequemen Themen ablenken oder die Diskussion in eine andere Richtung führen will.
Wir beobachten tagtäglich, wie Industrie-, Handwerks- und Gewerbearbeitsplätze aus strukturellen und häufig politikgemachten Gründen (Überregulierung der betrieblichen Arbeitsabläufe, verhindernde Rahmenbedingungen, zeitliche Überambitioniertheit der Energiewende …) wegbrechen und auch für uns wesentliche Dienstleistungsangebote wegfallen. Anstatt dort zu versuchen, Abhilfe zu schaffen, wird der Krankenstand in Deutschland hinterfragt und quasi die Vermutung geäußert, dass hier tendenziell „Krankfeiern“ vorläge. Ein solcher Generalverdacht wurde von berufenen Stellen (Krankenkassen, Ärzten etc.) recht schnell als unbegründet eingeordnet. Und wenn Sie sich bei Ihren Kolleginnen und Kollegen umschauen: Lassen Sie diese wirklich im Regen stehen oder bleiben nur weg, wenn es eben tatsächlich nicht mehr geht bzw. wenn sie ihre Umgebung vor Ansteckung schützen wollen?
Das Thema wird sicher noch weiter besprochen werden, doch: Ist es wirklich das Thema, das unsere aktuellen Herausforderungen beschreibt und um das sich die Politik jetzt vorrangig kümmern muss oder ist es eine „Nebelkerze“?
In Großpostwitz versuchen wir, Herausforderungen anzunehmen. Wenn sie sich nicht sofort meistern lassen, bleiben wir konsequent am Thema und lassen unsere Bürgerschaft wissen, wo wir gerade stehen.
Eine der häufigsten Fragen, die mir dieser Tage gestellt wird, lautet, wann die Spreebrücke auf der Bahnhofstraße wieder geöffnet wird. Die Bauarbeiten ruhen seit Weihnachten. Planmäßig sollten sie am 12.01.2026 wieder aufgenommen werden – witterungsbedingt wurde dieses ausgesetzt und wir können noch nicht absehen, wann die restlichen Tiefbauleistungen beginnen. Das Brückengeländer befindet sich derzeit in der Fertigung. Erst wenn es komplett montiert ist, werden wir die Brücke für den Verkehr freigeben können. Nach der letzten Abstimmung mit dem Baubetrieb wird dies voraussichtlich im März sein.
Mitte Januar erhielten wir die Baugenehmigung für die Löschwasserzisterne in Denkwitz. Wir hoffen bis zum Frühjahr auch die Baugenehmigung für die Zisterne in Binnewitz zu erhalten und sehen dann die Umsetzung beider Maßnahmen in der frostfreien Zeit vor. Wenn beide Zisternen einsatzbereit sind, wird die Feuerwehr auch größere Brandherde in kurzer Zeit mit jeweils ca. 100 m³ Löschwasser bekämpfen können. Wir arbeiten bereits lange an diesen Lösungen, die uns unabhängig machen sollen von den bisher vorgesehenen Löschteichen, die verlanden (und somit fast nicht mehr nutzbar sind) oder sehr hohe Unterhaltungs-/Instandhaltungskosten verursachen. Entscheidend ist: wir wollen eine höhere Sicherheit für Denkwitz und Binnewitz schaffen.
Ebenfalls Mitte Januar erhielten wir das Antwortschreiben der Deutschen Post/ DHL auf unser Anmahnen einer Folgelösung für den weggefallenen Poststandort. Man berichtete, dass man bemüht sei und verwies zum konkreten Geschehen auf den regionalen Politikbeauftragten des Unternehmens. Dieser bestätigte mir im anschließenden Telefonat, dass zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen ist, dass wohl kein Partner für die Übernahme einer Postfiliale gefunden werden kann und deshalb nun das Verfahren zur Errichtung einer elektrischen Poststation startet. Er geht davon aus, dass bis zu deren Errichtung noch ein geraumer Zeitraum verstreicht. Am Rande sei erwähnt, dass dort - voraussichtlich auf dem Parkplatz an der Bahnhofstraße – dann auch ein Briefkasten sein wird und dies wohl als Ersatz für den ebenfalls entfallenen Briefkasten an der Bautzener Straße 1 zu betrachten ist.
Nach dieser eher überschaubar positiven Nachricht darf ich etwas Schönes berichten. Die miunske GmbH bleibt im nunmehr 30. Jahr ihres Bestehens weiterhin auf Wachstumskurs. Entgegen dem Trend in vielen anderen Branchen sollen weitere Kapazitäten und somit Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Gemeinderat wird sich deshalb in der nächsten Sitzung mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes befassen, um die Voraussetzungen zur Errichtung eines weiteren Firmengebäudes zu schaffen.
In diesen Kontext passt aus meiner Sicht, dass die Tagespflege Siede am 29.01.2026 (das Amtsblatt erscheint erst danach) am Raschaer Berg einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Hier zeigt sich, dass unternehmerisches Handeln und gute Rahmenbedingungen in der Umsetzungsgemeinde in kürzester Zeit Lösungen schaffen können. Danke an die Unternehmerin für ihren Mut und Danke an den Gemeinderat, der sofort offen war, diese neue Infrastruktur zu ermöglichen!
Schon zu Jahresbeginn, am 08.01.2026, trafen wir uns mit unseren Vereinen im Verwaltungszentrum und stellten den Jahresveranstaltungsplan für die Gemeinde auf. Alle Akteure brachten ihre jeweiligen Höhepunkte ein und wir koordinierten die Termine, insbesondere auch, wer „Großpostwitz trifft sich“ wann ausrichtet. Den Veranstaltungsplan finden Sie unter
https://www.grosspostwitz.de/freizeit-tourismus/veranstaltungen
Erstmals lud die Ortswehr Großpostwitz-Eulowitz unserer Freiwilligen Feuerwehr am 17.01.2026 auf den Parkplatz vor der Festhalle Am Storchennest zu einem Weihnachtsbaumverbrennen ein. Sie nahm damit eine schöne Tradition auf, die in anderen Ortsteilen (z.B. Eulowitz und Ebendörfel) bereits viele Jahre gelebt wird. Für Speis und Trank war allerorten auch dieses Jahr gut gesorgt und die Resonanz des Publikums war an jedem Feuer sehr gut. Vielen Dank allen Ausrichtern und auch allen Gästen, die die Mühen der Vorbereitung damit würdigen und lohnen!
Dann wurde die Vogelhochzeit - insbesondere im Kinderhaus „Hummelburg“ - wieder ausgiebig gefeiert. Die auch in diesem Jahr wirklich schön anzuschauende, bunte Vogelschar versammelte sich, sang und tanzte. Natürlich gab es an diesem Tage (wochenendbedingt zeitlich erneut etwas verschoben) auch einen schmackhaften Hochzeitsschmaus.
Immer höchst nachgefragt sind die nun bevorstehenden Faschingsveranstaltungen des Männergesangverein Großpostwitz e.V. beim Publikum. Stets sind sie Ergebnis einer monatelangen Vorbereitung des pointierten Programmes und zeigen den liebevollen Einsatz aller Akteurinnen und Akteure. Dies ist keinesfalls selbstverständlich und hier ist ein Dank sowohl an diese als auch an die ehrenamtlichen Vereinsunterstützer mehr als angebracht!
Und so wird das „Kneipenfest im Storchennest“ erneut der Beginn der großen Vereinsveranstaltungen dieses Jahres in Großpostwitz. Im Anschluss lädt die evangelische Kirchgemeinde am 07.02.2026 zur Kinderfaschings-Party ins Michael-Frenzel-Haus und der Bürgerverein Großpostwitz e.V. am 14.02.2026 zum Kinderfasching in die Festhalle ein. Auch hierbei ist ein gut eingespieltes Team der Schlüssel für einen schönen Tag. Danke an alle Unterstützer!
Erfreuen Eis, Frost und Schnee einerseits das Herz eines jeden Winterliebhabers, bedeuten sie doch andererseits eine hohe Zahl von Sonderschichten und Zusatzaufwand für jene, die Winterdienst leisten müssen. Nachdem wir uns nun schon einige Male über eine schneebedeckte Landschaft freuen durften/mussten, möchte ich allen danken, die ihren Anliegerpflichten zur Freihaltung der anliegenden Wege schnell und ordentlich nachkamen. Danken möchte ich an dieser Stelle auch den Kolleginnen und Kollegen des Bauhofes, die es auch häufig am Wochenende und in den Morgenstunden „erwischte“. Sie leisten eine tolle Arbeit und ich finde es sehr schön, dass wir häufig aus der Bevölkerung auch direkt zurückgemeldet bekommen, dass der Winterdienst gut funktioniert. Eine kleine Bitte möchte ich an dieser Stelle auch transportieren: Schneebedeckte Äste von Bäumen und Sträuchern neigen sich mehr gen Straße / Fußweg. Hier wäre es schön, wenn die Anlieger diese verschneiden und so erst den Winterdienst ermöglichen. Ähnlich verhält es sich mit parkenden Fahrzeugen. So diese den Räumbereich versperren, schaden sie der Sicherheit aller. Bitte denken Sie mit oder helfen Ihren Nachbarn freundlich dabei, daran zu denken.
Mit dem Februar neigt sich auch das erste Schulhalbjahr dem Ende zu. Für die Schulkinder geht damit die Vorfreude auf die Winterferien einher. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine sorgenfreie Zeit, schöne Erlebnisse und viel Freude.
Möge es ein guter und gesunder Februar werden!
Ihr Bürgermeister Markus Michauk