Aktuelles

In Einer Pressemitteilung

informierte am 06.10.2026 das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, kurz LASuV: „Die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung auf der B 96 in Höhe des Gewerbegebietes Ebendörfel wurden weitestgehend abgeschlossen. Ab sofort kann der Verkehr den Baubereich wieder passieren. Die verkehrseinschränkenden Maßnahmen an der Kreuzung B 96/ Gewerbegebiet/ Zufahrt Tankstelle in Ebendörfel wurden bereits am Freitag zurückgebaut. Die Arbeiten im Auftrag der Niederlassung Bautzen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr hatten am 3. August begonnen. … Damit wird die Maßnahme rund drei Wochen vor dem ursprünglich geplanten Bauende fertiggestellt.“

So kurz und knapp und doch so wichtig erscheint mir dieser Text. Nicht nur, weil das Nadelöhr für das Oberland wieder durchgängig befahrbar wurde. Er zeigt auch, dass leistungsfähige Firmen und eine gute Planung durchaus auch heute noch Ergebnisse liefern können, die Freude machen.

Gut war dies auch, weil unsere eigene Baumaßnahme zur Errichtung der Bedarfsampel an der Bushaltestelle Pilgerschänke mit den Herbstferien startete (sie soll planmäßig bis zum 07.11.2026 abgeschlossen werden) und somit gleich das nächste Nadelöhr geschaffen wurde. Wir nutzten die Ferien, um einen möglichst großen Teil der Arbeiten in der verkehrsschwächeren Zeit umsetzen zu können. Dennoch verlangt allen Verkehrsteilnehmern auch diese Engstelle wieder viel Geduld ab. Danke, dass Sie diese für die künftige Sicherheit unserer Schulkinder aufbringen!

Bereits seit 2024 beschäftigt sich der Gemeinderat intensiv damit, dass die Ortswehr Großpostwitz-Eulowitz unserer Gemeindefeuerwehr im aktuellen Feuerwehrhaus an der Lindenstraße nicht mehr normgerecht arbeiten kann. Ein Umbau des Objektes würde etwa denselben finanziellen Aufwand erfordern, wie ein Neubau und so entschieden wir uns, letzteren ins Auge zu fassen. Wir setzten das Vorhaben auf Priorität 1 unserer Maßnahmenliste für Großpostwitz, wussten aber, dass das übliche Herangehen Kosten verursachen würde, die für unsere Gemeinde nicht tragbar sind. In enger Abstimmung mit den Kameraden der Gemeinde- und Ortswehrleitung suchten wir nach einer Lösung, die außerhalb des üblichen Vorgehens liegt, aber bezahlbar würde. Anstelle eines individuell geplanten Gebäudes suchten wir Möglichkeiten, eine Standardhalle unseren individuellen Bedürfnissen anzupassen und setzten (anders als normalerweise üblich) in der Ausschreibung für das Los „erweiterter Rohbau“ eine Kostenobergrenze fest. Wir erhielten drei Angebote, der Gemeinderat erteilte in der Oktobersitzung den Zuschlag und so machen wir uns nun auf den Weg. Die beauftragte Firma wird zunächst die Bauantragsunterlagen erstellen. Diese reichen wir zeitnah ein und hoffen über den Winter eine Baugenehmigung zu erhalten, die uns einen Baustart im Frühling ermöglicht. Wir gingen stets davon aus, dass eine Förderung aufgrund sehr begrenzter Mittel im Landkreis eher nicht sehr naheliegend wäre und freuen uns außerordentlich, dass wir mit Posteingang vom 28.09.2026 den Zuwendungsbescheid über 650 T€ für den Neubau unseres Feuerwehrhauses in Großpostwitz erhielten. Möglich wurde dies, weil der Kreisbrandmeister nach einer Vor-Ort-Begehung des Bestandsobjektes unsere Einschätzung der Gegebenheiten teilt und der Kreisverband des Sächsischen Städte- und Gemeindetages unser Vorhaben als einzige Feuerwehrgebäudeförderung im Landkreis Bautzen für dieses Jahr priorisierte. Danken möchte ich den Kameraden der Ortswehr, dass sie den – trotz allen Willens und Wollens – nun sich doch über drei Jahre hinziehenden Weg geduldig mit uns gehen, ihre Einsatzbereitschaft aufrechterhalten und sich auch regelmäßig bei Veranstaltungen für unseren Ort engagieren.

Im Zuge ständig steigender Kosten für Heizenergie wogen wir auch ab, ob es angezeigt sei, den bisher mit teurer Nachtspeicherheizung ausgestatteten Bauhofsozialtrakt auf andere Heizformen umzustellen (und dafür mit hohem Kostenaufwand energetisch ertüchtigen zu müssen) oder ob ein Neubau langfristig sinnvoller sei. Mehrheitlich entschied sich der Gemeinderat dafür, ein gemeinsam genutztes (insofern auch zusammen beheiztes und gleichartig gedämmtes) Objekt im Zusammenhang mit dem Feuerwehrhaus zu errichten. Insofern gilt auch hier der gleiche Zeithorizont wie beim Feuerwehrhaus. Mit Posteingang vom 17.09.2026 erhielten wir den Zuwendungsbescheid aus dem Sondervermögen „Sachsenfonds“ in Höhe von 325 T€, der nun für den Neubau des Bauhofsozialtraktes samt Außenanlagen einzusetzen ist.

Das kombinierte Gebäude „Feuerwehrhaus mit Bauhofsozialtrakt“ soll neben unserem aktuellen Bauhofgebäude Am Storchennest (am Standort der früheren Ziegelei) errichtet werden.

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 08.10.2026 informierte ich, dass die Gebrüder Gjuci den Vertrag zur Beendigung des Pachtvertrages für das Erbgericht Eulowitz unterzeichneten und dieser somit zum Jahreswechsel endet. Damit beginnt für uns wieder die Suche nach einem neuen Pächter. Wichtig für den Gemeinderat ist erneut das Gesamtkonzept, dass uns angeboten wird. Schön wäre ein Gaststättenbetrieb. Alternativen sind denkbar. Der Saal kann (muss aber nicht) dabei eine Rolle spielen. Die Chance des Pensionsbetriebes sollte nicht vernachlässigt werden. Bitte tragen Sie dies in Ihrem Bekanntenkreis gern weiter. Wir freuen uns auf gute Konzepte und motivierte Bewerber.

Am ehemaligen Bahnhof in Großpostwitz gibt es ein Konzept, dass zum Dauerbrenner wurde. Zum letzten Mal in diesem Jahr hieß es am 07.10.2026 „Großpostwitz trifft sich“. Ausrichter war das bewährte Doppel des Angelsportverein 92 Großpostwitz/Obergurig e.V. mit dem Männergesangverein Großpostwitz e.V.. Der Besucheransturm war fantastisch und so konnte die Veranstaltungsreihe auch 2026 einen tollen Abschluss finden. Ich denke, im Namen der meisten Gäste zu sprechen, wenn ich hier nochmals allen danke, die in diesem Jahr mit guten Ideen, tatkräftigem Einsatz und viel Liebe dazu beitrugen, dass wir schöne Treffen auf dem Bahnsteig hatten. Nun orientieren wir unseren Fokus am gleichen Ort auf das Glühweinfestes am 1. Advent (dem 29.11.2026). Die Organisatoren halten eine große Anzahl von Ständen mit einem vielfältigen Angebot an Essen, Trinken und Geschenkideen für Sie bereit. Auch einige Überraschungen haben wir uns einfallen lassen. Seien Sie herzlich eingeladen und bringen gern Ihren Familien- und Bekanntenkreis mit.

Vorher jedoch gibt es noch mehrere Möglichkeiten, etablierte Veranstaltungen zu besuchen, auf die sich die jeweiligen Gästekreise Jahr für Jahr freuen und die allesamt ehrenamtlich ausgestaltet werden. Beispielhaft möchte ich das Martinsfest mit Lampionumzug von der evangelisch-lutherischen zur katholischen Kirche (11.11.2026 ab 17.30 Uhr), die Jubiläumsausstellung des Rassegeflügel- und Rassekaninchenvereins Eulowitz/Großpostwitz und Umgebung e.V. in der Festhalle (21./22.11.2026) und das Weihnachtsbasteln des Frauenvereins Eulowitz e.V. im Jugendheim Eulowitz (27.11.2026 ab 16.00 Uhr) aufzählen. Ich wünsche den Veranstaltern einen erfolgreichen Verlauf und den Besuchern viel Spaß.

Weil er im letzten Jahr so gut gelang, findet der „Tag der offenen Tür“ unserer Lessing-Grundschule erneut vor dem Advent statt. Am Mittwoch, dem 25.11.2026, ab 15.00 Uhr haben Sie die Gelegenheit, die Schule zu besichtigen und die vielfältigen kreativen Angebote zu erkunden. Ihr leibliches Wohl wird umfassend sichergestellt und es sind neben einem Programm auch weitere Überraschungen vorbereitet.

Da unser nächstes Amtsblatt erst am 05.12.2026 erscheint, darf ich auch bereits jetzt auf den Weihnachtsmarkt in unserem Kinderhaus Hummelburg am 02.12.2026 hinweisen sowie die gemeinsame Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinden Großpostwitz und Obergurig, zu der ich zusammen mit meinem Bürgermeisterkollegen Thomas Polpitz für den 04.12.2026 in die Sport- und Mehrzweckhalle Obergurig herzlich einlade.

Die ersten heftigen Winde des Herbstes lichteten einen Großteil der Laubbäume merklich vom Blattwerk. Unser Bauhof hat die erforderlichen Materialien für den Winterdienst bereits bevorratet und rüstet die Technik. Wenn es dann Ernst wird, ist er auf Ihre Unterstützung angewiesen, um für uns alle passierbare Straßen zu schaffen. Bitte parken Sie Fahrzeuge so, dass der Winterdienst nicht behindert wird. Privates Räumgut gehört nicht auf die Fahrbahn. Bringen Sie bitte Verständnis auf (für Räumgutablagerungen an möglicherweise eben frisch geschippten Grundstückseinfahrten). Die „Satzung über das Reinigen, Räumen und Streuen öffentlicher Straßen der Gemeinde Großpostwitz“ überträgt die Räumpflicht für bestimmte Bereiche an die Straßenanlieger. Sie sieht u.a. vor, dass der Räumbereich „montags bis freitags jeweils bis 7.00 Uhr, samstags bis 8.00 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9.00 Uhr von Schnee geräumt sein (muss). Wenn tagsüber (bis 20.00 Uhr) Schnee fällt, ist zu räumen, sobald und sooft es die Sicherheit des Fußgängerverkehrs erfordert.“ Gerade im Winter behindern mit Eis oder Schnee bedeckte Äste und Zweige, die herunterhängen, den Winterdienst. Sie können aber auch für andere Verkehrsteilnehmer ein gefährliches Hindernis sein. Lassen Sie uns aufeinander achten und Gefahrenstellen rechtzeitig beseitigen.

Während ich diese Zeilen schreibe, befindet sich der Netto in Großpostwitz noch in der Umbauphase. Außen kann man gut erkennen, dass er größer wurde und das geschäftige Ausbauen im Laden selbst kann man arbeitstäglich bis in die Abendstunden hinein verfolgen. Die wenigen Wochen der Schließung führten uns noch deutlicher vor Augen, wie nötig dieser Nahversorger für unseren Ort und die Nachbardörfer ist. Am 03.11.2026 öffnet er wieder. Nicht nur wegen kurzer Wege und eines reichhaltigen Angebotes, sondern auch, um am Rande des Einkaufes ein Schwätzchen zu machen: Wir freuen uns darauf!

Gelegenheiten, um ins Gespräch zu kommen, gibt es in den nächsten Wochen also viele. Vielleicht sieht man sich ja bei der einen oder anderen.

Möge die Vorweihnachtszeit Sie nicht in Stress und Ruhelosigkeit versetzen, sondern gemeinsame, gute Erlebnisse Ihr Jahr abrunden!

Das wünscht Ihnen

Ihr Bürgermeister Markus Michauk

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